Mein persönlicher Ansatz:
Vom Zerreden zum Sehen – und vom Denken zum Fühlen
In meiner Arbeit als Coach und Choreografin begegnet mir oft dasselbe Phänomen: Wir verbringen viel Zeit damit, unsere Probleme zu zerreden. Wir analysieren und reflektieren, aber wir sehen oft gar nicht, wie das Problem eigentlich „aussieht“ – und wir spüren nicht, wie es sich anfühlt.
Der „Spiegel-Effekt“ Stell dir vor, jemand erklärt dir einen komplizierten Tanzschritt. Du verstehst ihn vielleicht im Kopf, aber erst wenn du anfängst zu tanzen und dich dabei im Spiegel siehst, begreifst du die Bewegung wirklich. Du siehst deine Haltung und die Dynamik im Raum. Plötzlich macht es „Klick“.
Genau diesen Spiegel bietet eine Aufstellung für dein Leben. Sie ist die Architektur deines Themas, im Raum sichtbar gemacht.
Vom „Lass mich nachdenken“ zum „Lass mich fühlen“ In unserer Gesellschaft antworten wir fast immer: „Lass mich kurz darüber nachdenken.“ Wie oft sagen wir: „Lass mich kurz spüren, wie sich das anfühlt“? Wir haben gelernt, so zu denken, dass es für andere passt. Aber dein Gefühl ist einzigartig und nicht verhandelbar. Eine Aufstellung hilft dir, diese Verbindung zu dir selbst wiederherzustellen.
Warum ich als Choreografin so arbeite:
Als Choreografin bin ich die Architektin eines Tanzes. Ich schaue auf die Anordnung der Körper im Raum. In einer Aufstellung nutzen wir genau diese Perspektive:
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Sichtbar machen: Wir inszenieren dein Thema physisch im Raum. Anstatt nur über eine Blockade zu sprechen, siehst du, wo sie steht und wie sie deinen Weg begrenzt.
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Die Intelligenz des Körpers: Wenn du an einem bestimmten Platz im Raum stehst, antwortet dein Körper sofort. Dieses Gefühl lügt nicht – es ist ehrlicher als jeder rationale Gedanke.
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Den nächsten Schritt finden: Wie im Tanz probieren wir neue Bewegungen aus, bis sich das Bild für dich stimmig, frei und kraftvoll anfühlt.
Zwei Wege zur neuen Perspektive
1. Einzelarbeit: Dein privater Proberaum Wir arbeiten mit Bodenankern oder Symbolen. Du bewegst dich physisch durch den Raum und nimmst verschiedene Positionen ein. Es ist ein sehr persönlicher Prozess, um blinde Flecken durch den Wechsel des eigenen Standpunkts aufzulösen.
2. Gruppenarbeit: Das lebendige Ensemble Stellvertreter:innen machen dein Thema wie ein „lebendiges Bild“ greifbar. Zu sehen und zu fühlen, wie sich dein inneres Erleben im Außen bewegt, ermöglicht tiefe Erkenntnisse, die rein logisch oft nicht zugänglich sind.
Besonders hilfreich bei:
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Entscheidungen: Wenn der Kopf feststeckt und das ehrliche Gefühl im Körper fehlt.
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Konflikten: Um die „Architektur“ und Dynamik einer Beziehung zu verstehen.
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Wiederkehrenden Mustern: Wenn du das Gefühl hast, immer denselben Tanz aufzuführen und endlich den Schritt ändern willst.
📍 Sitzungen in Berlin oder Online verfügbar.



